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| Stefan Wirnsperger_ |
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| Kommentare und Texte |
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Artist Statement In meiner Arbeit interessiere ich mich für den missverstandenen Körper, die Vielfältigkeiten von Begehren und Selbstdarstellung sowie den oft hilflosen Umgang damit. Videos, Internet und Gespräche schaffen den Zugang zu vielen dieser Bereiche, durch Street Art, Zeichnung und Malerei bekommen sie eine neue Form. Die meisten Arbeiten sind Kommentare zu soziopolitischen Fragen und basieren oft auf dem Prinzip der Interaktion. Text Gender Lines Eine klare Unterscheidung der Geschlechter scheint aufgrund biologischer Gegebenheiten selbstverständlich und sinnvoll, sie wird aber zum Problem sobald durch bindende Geschlechterrollen Hierarchien, Stereotypen und Diskriminierung einhergehen. Eine klare Geschlechtsbipolarität ist ein soziokulturelles Phänomen, das Grauzonen zwar nicht ausschließt aber zu verhindern trachtet. „Männlich" oder „weiblich" zu sein wird zur konventionellen Norm, die deutlichen Vorstellungen unterliegt. Im Projekt „Gender Lines" werden Fußgänger mit der Idee konfrontiert, sich mit einer bestimmten Geschlechterrolle zu identifizieren indem sie eine „Grenze" überschreiten. Der an sich unspektakuläre Akt vermittelt einerseits den biologischen Aspekt einer Geschlechtszugehörigkeit, aktiviert andererseits den subjektiv gespeicherten Katalog an weiblichen und männlichen Gender-Charakteristiken.
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